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Welches Betriebssystem?

Die Anzahl der Betriebssysteme ist groß. Und ich kenne sie alle, die Fans, die jeder für Ihr System eine Lanze brechen wollen. Für uns aber gibt es nur ein Ziel und alles andere sollte sich dem unterordnen. Kann das System von Kindern verstanden werden? Also nicht in der Handhabung, sondern wie es funktioniert...

Das ist Windows, Linux, Solaris, OS/2, DOS ganz weit davon entfernt. Was wir suchten war etwas ganz kleines, übersichtliches, dass leicht zu modifizieren war und das von sich aus eine große Hilfe ist ein fremdes System kennen zu lernen. Das eigentliche System kann in weniger als 10KByte untergebracht werden, es ist bootfähig (SUN soll es jetzt als bootloader verwenden...), es ist interaktiv, es hat einen integrierten Compiler (1-Pass). In diesem kleinen Kern ist bereits ein Massenspeichersystem enthalten, so daß Disketten und Festplatten verwaltet werden können. Es kann leicht Multitasking fähig gemacht werden. Ein Assembler nimmt selbst nur ca. 3KByte Platz in Anspruch. Und zu dem enthält es alle Hochsprachenelemente wie Schleifen, Verzweigungen etc. für eine strukturierte Programmierung. Objektorientierung ist ebenfalls verfügbar, wenn man noch ein paar Byte mehr investiert.

Nach der Entscheidung für Forth, haben wir gleich die Festplatte wieder von der Liste der notwendigen Geräte unseres Computers genommen. Wenn das Betriebssystem 100 Mal auf einer Diskette Platz hat, dann kann man ersteinmal auf eine Platte verzichten. Zu einem späteren Zeitpunkt wollen wir aber eine Festplatte nachrüsten.